Heute ist Benny selbst eine wichtige Ansprechperson in der Buchhaltung, arbeitet an Monats- und Jahresabschlüssen mit, optimiert Prozesse und gibt sein Wissen an Lehrlinge weiter.

Was ihm dabei hilft? Struktur, Genauigkeit, Geduld und ein Team, das ihn von Anfang an gut aufgenommen hat.

Im Interview erzählt Benny, wie er seinen Weg bei bds erlebt hat, was sich in der Buchhaltung durch die Digitalisierung verändert hat und warum es sich am Ende des Tages ziemlich gut anfühlt, wenn alles aufgeht.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir in der Buchhaltung aus?

Ein typischer Arbeitstag beginnt bei mir mit einem kurzen Überblick über offene Aufgaben und eingegangene Mails. Danach bearbeite ich meine laufenden Aufgaben. Je nach Phase im Monat stehen neben dem Monatsabschluss verschiedene Auswertungen und Abstimmungen an. Zwischendurch gibt es immer wieder Anfragen aus anderen Abteilungen, die ich kläre. Kein Tag ist komplett identisch, aber Struktur ist in der Buchhaltung natürlich bedeutend.

 

Was sind deine Kernaufgaben?

Zu meinen Kernaufgaben gehören die laufende Buchhaltung, das Prüfen und Verbuchen von Rechnungen, die Abstimmung von Konten sowie die Erstellung des Monatsabschlusses und Vorbereitung von Jahresabschlüssen alle bds-Gesellschaften. Außerdem bin ich Ansprechperson für interne Fragen rund um Zahlen und Abläufe.

 

Gibt es Aufgaben oder Projekte in der Buchhaltung, die dir besonders Spaß machen? Warum?

Besonders spannend finde ich Projekte zur Optimierung von Prozessen, zum Beispiel wenn wir Abläufe digitalisieren oder vereinfachen. Es motiviert mich, wenn man merkt, dass eine Verbesserung tatsächlich Zeit spart und die Arbeit für alle effizienter macht. Auch die Zeit wo wir die Jahresabschlüsse vorbereiten sind fordernd, aber genau diese Intensität macht sie interessant.

 

Was hat sich in den letzten fünf Jahren fachlich für dich am meisten verändert?

Die Digitalisierung hat vieles verändert. Prozesse laufen strukturierter und automatisierter ab als früher. Dadurch hat sich mein Aufgabenbereich stärker in Richtung Analyse und Kontrolle entwickelt. Fachlich bedeutet das, dass man nicht nur bucht, sondern Zusammenhänge versteht und bewertet.

 

Du hast als Lehrling bei bds begonnen, kannst du dich noch an deinen ersten Arbeitstag erinnern? Wie hast du dich damals gefühlt, bzw. wie war dein erster Tag?

An meinen ersten Arbeitstag erinnere ich mich noch gut. Ich war aufgeregt und wollte natürlich alles richtig machen. Gleichzeitig war alles neu und ich musste mich erst orientieren. Das Team hat mich aber gut aufgenommen, was mir Sicherheit gegeben hat.

 

Wenn du an dein erstes Jahr zurückdenkst: Was war damals die größte Herausforderung für dich?

Die größte Herausforderung war es, die vielen neuen Themen und Abläufe zu verstehen. In der Buchhaltung hängt vieles zusammen, und am Anfang sieht man das große Ganze noch nicht. Mit der Zeit ergibt alles Sinn, aber Geduld war definitiv gefragt.

 

Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: „Okay, ich bin hier wirklich bei bds angekommen“?

Als ich erste Aufgaben selbstständig übernehmen durfte und gemerkt habe, dass man mir vertraut. Das Gefühl dazuzugehören hatte ich aber von Anfang an.

 

Welche Fähigkeiten oder Erfahrungen aus deiner Lehrzeit helfen dir heute besonders in deiner aktuellen Position?

Vor allem Genauigkeit, strukturiertes Arbeiten und Verantwortungsbewusstsein. In der Lehrzeit lernt man, wie wichtig Details sind. Außerdem habe ich gelernt, Fragen zu stellen, wenn etwas unklar ist – das hilft bis heute.

 

Wenn du deinem „Lehrlings-Ich“ von damals einen Rat geben könntest, welcher wäre das?

Hab Geduld mit dir selbst. Niemand erwartet Perfektion am ersten Tag. Mit der Zeit kommt die Routine, und mit der Routine das Selbstvertrauen.

 

Du bist inzwischen in deiner Rolle gewachsen und gibst jetzt dein Wissen an Lehrlinge weiter, wie fühlt sich dieser Wechsel für dich an?

Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, wie sich neue Lehrlinge entwickeln. Der Rollenwechsel bringt Verantwortung mit sich, aber auch die Möglichkeit, Wissen weiterzugeben und andere zu unterstützen.

 

Worauf achtest du in der Ausbildung von Lehrlingen besonders und fließen Erfahrungen aus deiner eigenen Lehrzeit dabei mit ein?

Mir ist wichtig, dass Lehrlinge Zusammenhänge verstehen und nicht nur Aufgaben „abarbeiten“. Ich versuche, ihnen die Hintergründe zu erklären und ihnen Verantwortung zu übertragen. Dabei denke ich oft an meine eigene Lehrzeit zurück und daran, was mir damals geholfen hat.

 

Was schätzt du bei bds besonders? Und was macht dir an deiner Arbeit besonderen Spaß?

Ich schätze vor allem das kollegiale Miteinander und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. An meiner Arbeit gefällt mir, dass sie strukturiert ist, aber trotzdem immer wieder neue Herausforderungen bietet. Und am Ende des Tages ist es ein gutes Gefühl, wenn alles aufgeht – im wahrsten Sinne des Wortes.